Bürokratieabbau

Am 29.03.2017 hat der Ausschuss für Wirtschaft und Energie dem Entwurf des Zweiten Bürokratieentlastungsgesetzes (BEG II) zugestimmt. Durch das Gesetz soll vor allem die mittelständische Wirtschaft entlastet und der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden.  

Am 29.03.2017 hat der Ausschuss für Wirtschaft und Energie dem Entwurf des Zweiten Bürokratieentlastungsgesetzes (BEG II) zugestimmt. Durch das Gesetz soll vor allem die mittelständische Wirtschaft entlastet und der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden. Hiermit sind folgende Vereinfachungen im Steuerrecht und bei der Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge geplant:

  • Die obere Grenze zur vierteljährlichen Abgabe der Lohnsteuer-Anmeldungen soll von EUR 4.000 auf EUR 5.000 angehoben werden;
  • Die Erleichterungen für sog. Kleinbetragsrechnungen sollen bis zu einem Betrag von EUR 200 (anstatt bisher EUR 150) gelten;
  • Verkürzung der Fristen der steuerlichen Aufbewahrungsfrist für Lieferscheine (wobei die Länderkammer diese ablehnt, da die Lieferscheine oft Bestandteil der Rechnungen sind bei der Ermittlung von Steuerhinterziehungen hilfreich sind);
  • Vereinfachung der Berechnung von Sozialbeiträgen. Die Berechnung auf Grundlage des Vormonats soll möglich sein, wenn der tatsächliche Wert für den laufenden Monat noch nicht bekannt ist.
  • In voller Höhe abgeschriebene Wirtschaftsgüter sollen nur noch dann in einem Verzeichnis aufgeführt werden müssen, wenn ihr Wert EUR 250 (bislang EUR 150) übersteigt.
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